TIME-Chef Dr. Ralf Polzin bei Kuka-Roboter

TIME-Chef Dr. Ralf Polzin bei Kuka-Roboter

TIME-Chef Dr. Ralf Polzin bei Kuka-Roboter

„Prozessoptimierung gewinnt immer mehr Brisanz“

Technologie-Institut aus Wissen hat große Schweißprozess-Expertise

WISSEN/AUGSBURG – Als Folge eines erfolgreichen Expertentreffs in der Kuka-Niederlassung Siegen, sprach TIME-Geschäftsführer Dr. Ralf Polzin dieser Tage als einziger Gastredner bei der Einweihung des neuen KUKA Tech-Centers in Augsburg. Sein Credo: „Wer seine Schweißprozesse ressourcensparend im Griff hat, schont Mitarbeiter, Umwelt und seinen Geldbeutel.“

 

Weniger Materialeinsatz, effizientere Verfahren, reduzierte Fertigungszeiten – das seien  aktuelle Themen in vielen Branchen. „Die Einladung und die starke Resonanz der Zuhörer zeigen, welches über die Region hinaus bedeutsame Thema TIME mit der Schweißprozessoptimierung getroffen hat“, freut sich Dr. Ralf Polzin. „Besonders die ganzheitliche, technologische und wirtschaftliche Betrachtung und Bewertung von Fügeaufgaben bringen uns zunehmend ins Spiel bei der produzierenden Industrie.“ Kein Wunder also, dass Polzin seine Erfahrungen und Anregungen bei KUKA, einem der führenden Hersteller von Industrierobotern, vor einem interessierten Auditorium vorstellen durfte.

 

Damit sei TIME konsequent auf dem Weg, sich deutschlandweit zu etablieren, ist sich Polzin sicher. TIME, vor acht Jahren vom Land Rheinland-Pfalz, dem Kreis Altenkirchen, der Universität Siegen sowie der Handwerkskammer Koblenz gegründet, unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen im Dreiländereck Rheinland-Pfalz/NRW/Hessen bei Anwendungsforschung und Entwicklung mit den Schwerpunkt Simulation, Schweißtechnik und Engineering. Die TIME-Experten arbeiten mit modernster Software z.B. für CAD und Simulationen mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode. Auch ihr Maschinenpark ist auf dem aktuellen Stand der Technik.

 

„Ressourcensparendes Schweißen beginnt mit der Konstruktion“, schrieb Dr. Ralf Polzin seinen Zuhörern bei KUKA ins Stammbuch. Er zeigte Wege und Beispiele auf, wie Betriebe ihre Schweißprozesse effizienter gestalten können. Dabei standen Themen im Mittelpunkt wie die Reduzierung der Materialdicken, die bauteilgerechte Dimensionierung und die Vorzüge von Simulationen, vor allem aber die anwendungsspezifische, ganzheitliche Betrachtung der Schweißprozesse und Taktzeiten. „Alles zusammen spart Material, Energie und Zeit, wie wir aus verschiedenen Projekten belegen können“, so Dr. Polzin.