Forschung trifft Industrie – TIME sorgt für notwendigen Wissenstransfer

Am 27. August 2025 fand die inzwischen 40. Aufsichtsratssitzung des Technologie-Instituts für Metall und Engineering (TIME) statt. Dabei wurde u.a. der Jahresabschluss 2024 vorgestellt und diskutiert.

TIME-Geschäftsführer Dr. Ralf Polzin hob dabei nicht nur das bundesweite Alleinstellungsmerkmal der Region, was die schweißtechnische Kompetenz angeht, hervor, sondern auch den unschätzbaren Vorteil, dass „…wir anwendungsorientiert im Dialog mit der Industrie zusammenarbeiten und für den praxisbezogenen Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie sorgen.“

Im vergangenen Jahr konnte TIME Drittmittel von 1,1 Mio. € einwerben, deutlich mehr als der bundesweite Durchschnitt. „So fällt unser Jahresabschluss 2024 besser aus als geplant.“

Die aktuell 15 Mitarbeitenden verfügen sowohl über werkstoffkundliches und schweißtechnisches Knowhow aber auch über digitale Kompetenz – eine einzigartige Kombination. Als anwendungsorientierte außeruniversitäre Forschungseinrichtung verknüpft TIME in einzigartiger Weise Maschinenbau und Informatik (Digitalisierung, KI) in der Schweißtechnik miteinander und fördert so die Wettbewerbsfähigkeit der vielen Kunden aus der Region.

Darüber hinaus ist das Transformationsnetzwerk TraForce bei TIME aufgehangen, das einzige Transformationsnetzwerk in RLP. Mit TraForce bietet sich die Chance, die notwendigen Transformationsprozesse zu brennenden Themen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gemeinschaftlich zu bewerkstelligen. Ohne die Förderung von TraForce seitens des Bundes wären Aktionen wie

  • TechTrailer, um junge Menschen für MINT-Fächer begeistern
  • Nacht der Technik mit über 1.000 Besuchern
  • Unternehmensnetzwerk zu Cybersecurity
  • Netzwerkfrühstück zum Kontakten von Unternehmen bei der beruflichen Ausbildung

nicht möglich. Derzeit hat TIME einen Folgeantrag für 2026 gestellt, damit diese wichtige Arbeit in der Region weitergehen kann.

„TIME ist die einzige Forschungseinrichtung mit dem Schwerpunkt Schweißen in Rheinland-Pfalz und verbindet in einzigartiger Weise das „alte“ Schweißen und die „moderne“ Informatik“, resümierte Dr. Polzin vor dem Aufsichtsrat, in dem die Gesellschafter aus Wirtschafts-, Finanz- und Wissenschaftsministerien, dem Landkreis, der Wirtschaftsförderung und der Uni Siegen vertreten sind. „Nach unserer Einschätzung müssen wir weg vom reinen Maschinenbau-Denken hin zum interdisziplinären Handeln.“ Dabei werden Wertschöpfungsketten nicht mehr optimiert, sondern neu gedacht und datengetrieben vernetzt. Damit bietet TIME den regionalen Unternehmen ein Benefit, zukunftssicher und wettbewerbsfähig zu bleiben.