TIME will mit KI die Schweißtechnik intelligenter und sauberer machen

TIME will mit KI die Schweißtechnik intelligenter und sauberer machen

TIME will mit KI die Schweißtechnik intelligenter und sauberer machen

Rheinland-Pfalz fördert die digitale Transformation des Schweißens

Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz will das Technologie-Institut für Metall und Engineering (TIME) einen weiteren Schritt gehen, um die Schweißtechnik in die Zukunft zu führen – weg von „dirty and dangerous“ hin zu „clean and digital“. Das Projekt wird vom Land Rheinland-Pfalz großzügig unterstützt.

 

TIME hat einen Bescheid zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn des Forschungsvorhabens „exoKIwe“ erhalten. Hinter der Abkürzung verbirgt sich „exploration of KI in welding“, also die Erprobung von Künstlicher Intelligenz in der Schweißtechnik.

Ziel des Vorhabens ist die wissenschaftliche Untersuchung, inwieweit besonders bei kleinen Losgrößen durch eine KI-basierte Voraussage der Schweißparameter eine verbesserte Schweißnahtqualität und somit eine höhere Fertigungseffizienz und Produktqualität erreicht werden kann. Da es sich beim Schweißen um eine High-Tech-Querschnittstechnologie mit enormer Anwendungsbreite und Bedeutung handelt, erzielt jede Verbesserung auf diesem Gebiet eine große Breitenwirkung in der Zukunftsfähigkeit von Schweißtechnik-Unternehmen.

 

„Damit einher gehen enorme ökonomische und ökologische Einsparpotentiale“, sind TIME-Geschäftsführer Dr. Ralf Polzin und exoKIwe-Projektleiter Moritz Wirth überzeugt. „Die Automatisierung und Digitalisierung in der Schweißtechnik wird besonders für die vielen klein- und mittelständigen Unternehmen in der Region Westerwald immer wichtiger werden, um dem Facharbeitermangel zu begegnen und wettbewerbsfähig zu bleiben.“

 

TIME will mit „exoKIwe“ einen weiteren Strategieschritt gehen, um durch Anwendungsforschung das notwendige Wissen aufbauen, das heimische Unternehmen anschließend nutzen können, um Produkte und Fertigungsprozesse zu optimieren. Dr. Polzin. „Wir bauen dabei keine Luftschlösser, sondern arbeiten auf dem vorhandenen, fundierten Schweißprozessverständnis, der Werkstoffkunde und der schweißgerechten Konstruktion auf.“

 

Das „exoKIwe“-Projekt läuft bis März 2022 und wird vom Land Rheinland-Pfalz aus dem Sondervermögen „Nachhaltige Bewältigung der Corona-Pandemie“ mit gut 370.000 € gefördert.