Welding Valley bei der „KONEKT Rhein-Mosel“

Welding Valley bei der „KONEKT Rhein-Mosel“

Welding Valley bei der „KONEKT Rhein-Mosel“

Beim Networking-Event „KONEKT Rhein-Mosel“ informierten Dr. Ralf Polzin vom TIME Technologie-Institut für Metall und Engineering (l.) und Ansgar Rahmacher vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards im September Vertreter von Unternehmen, Institutionen und Verbänden über das Projekt „Welding Valley“. Die branchenübergreifende, ausgebuchte Veranstaltung bot reichlich Gelegenheit, mit interessierten Fachkräften und Entscheidern aus mittelständischen Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Das Verbundprojekt „Welding Valley“ verfolgt das Ziel, von der Auftragsanfrage über die gesamte Wertschöpfungskette die Anforderungen an eine informationstechnische Abbildung schweißtechnischer Prozesse betriebsübergreifend zu erfassen. Aufgrund des Fachkräftemangels und eines verschärften Wettbewerbs entsteht bei Anbietern und Anwendern von Schweißtechnik zunehmend der Druck, wirtschaftlicher zu produzieren, Qualität weiter zu erhöhen, Lieferzeiten zu reduzieren, kleine Losgrößen und hybride Dienstleistungen anzubieten bzw. zu nutzen. Das bedeutet: Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit müssen mit digitaler Technik in einem Feld erhöht werden, das von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt ist, die bei der Digitalisierung allerdings bislang zurückhaltend waren.

Dr. Polzin schilderte seinen Gesprächspartnern, dass von der Auftragsanfrage über die Materiallogistik, Arbeitsvorbereitung, Auftragsverfolgung, Herstellung, Qualitätsprüfung bis zur Auslieferung und Rechnungstellung betriebsübergreifend die Anforderungen an eine informationstechnische Abbildung (ein so genanntes cyber-physisches System) in dem Konzept erfasst werden sollen. Damit soll das Schweißen mit Hilfe offener, freier Standards in eine Industrie-4.0-Infrastruktur betriebsübergreifend entlang der Wertschöpfungskette eingebunden werden.