Fehlinvestition bei Schweißautomatisierung vermeiden

Wie fehlende Beratung Geld und Zeit verbrennt

Die Automatisierung von Fertigungsprozessen verspricht hohe Effizienz und Qualität. Doch ohne eine fundierte Vorbereitung und genaue Abstimmung der Technik auf die spezifischen Anforderungen können sich schnell Probleme auftun – so wie in einem aktuellen Fall, bei dem eine falsch ausgelegte Roboteranlage nach einem halben Jahr immer noch nicht die gewünschten Schweißergebnisse liefert.

Kauf ohne Vorab-Tests: Ein teurer Fehler

Typisch: Ein Unternehmen hatte sich dazu entschlossen, eine Roboteranlage zu kaufen, um einen Schweißprozess in seiner Produktion zu automatisieren. Der Kauf erfolgte ohne vorherige Testphase oder eine eingehende, herstellerunabhängige Beratung. Nach nach der Installation der Anlage stellte sich schnell heraus, dass die Schweißnähte nicht den Qualitätsanforderungen entsprachen. Statt eine effizient produzierende, automatisierte Schweißanlage nutzen zu können, suchte das Unternehmen seit einem halben Jahr erfolglos nach einem funktionierenden Schweißprozess.

 Sechs Monate Ratlosigkeit: Nun soll es TIME richten

Nach vielen erfolglosen Versuchen und wiederholten Fehlschlägen wandte sich das Unternehmen schließlich an das Technologie-Institut für Metall und Engineering (TIME) in Wissen. TIME, bekannt für ihre herstellerunabhängige und fundierte Beratung, übernahm daraufhin die Untersuchung der Anlage und analysierte die Probleme im Detail.

Die festgestellten Probleme: Nichts passte zusammen

Bereits bei der ersten Analyse der Roboteranlage stellte sich heraus, dass gleich mehrere entscheidende Faktoren für das Scheitern verantwortlich waren:

  1. Die Spannvorrichtung: Eine krasse Fehlkonstruktion
    Die Spannvorrichtung, die für das Fixieren der Werkstücke zuständig ist, versagte bei der wichtigsten Aufgabe: Sie war nicht in der Lage, die Werkstücke sicher zu fixieren. Das hat enorme Auswirkungen auf den gesamten Schweißprozess, da die Werkstücke im Prozess nicht stabil und präzise gehalten werden.
  2. Der Roboter: überdimensioniert und fehlplatziert
    Ein weiteres großes Problem war der Roboter selbst: viel zu groß dimensioniert für die Anforderungen der Produktion und damit völlig ineffizient. Der Roboter – fehlpositioniert in einer Ecke der Anlage – war durch Platzmangel in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.
  3. Der Schweißbrenner: Fehlende Einstellmöglichkeiten
    Der Schweißprozess verlangt eine hohe Präzision – sowohl in der Auswahl der richtigen Schweißparameter als auch in der exakten Justierung des Schweißbrenners. Ohne Einstellmöglichkeiten für den Schweißbrenner wird der gesamte Prozess unkontrollierbar, und die Qualität der Schweißnähte leidet. Die fehlende Flexibilität, die Einstellungen an die spezifischen Anforderungen der Produktion anzupassen, war ein weiterer Grund, warum der Schweißprozess nicht funktionierte.

Der entscheidende Fehler: Keine Beratung im Vorfeld

Eine unabhängige Beratung im Vorfeld, wie sie TIME anbietet, hätte dem Unternehmen geholfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Außerdem entwickelt TIME in jedem Fall eine maßgeschneiderte Lösung, die auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist – von der Wahl des richtigen Roboters bis hin zur passenden Spannvorrichtung und den nötigen Einstellmöglichkeiten für den Schweißbrenner.

Fazit: Eine Lösung zum halben Preis

Was lernen wir daraus? Wäre TIME von Anfang an in den Entscheidungsprozess involviert worden, hätte eine funktionierende Lösung zu halben Kosten realisiert werden können. Denn mit einer herstellerunabhängigen Beratung, die den Fokus auf die Bedürfnisse des Kunden legt, wären teure Fehlkäufe wie dieser vermeidbar gewesen. Außerdem bietet TIME an, den gewählten Schweißprozess und einzelne Komponenten wie Roboter und Spannvorrichtung bei TIME zu testen, ohne die eigene Produktion zu behindern. So hätte in Ruhe alles optimiert werden können.

Dieser Fall zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sich nicht auf unter Verkaufsdruck stehende Anbieter zu verlassen, sondern vor der Investition externe, unabhängige Experten in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Eine fundierte Beratung kann helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, unnötige Kosten zu vermeiden und letztlich die gewünschten Ergebnisse zu erzielen – und das zu einem deutlich günstigeren Preis.

Unser Tipp: Bevor Sie sich für teure und aufwendige Lösungen entscheiden, sollten Sie sich immer eine unabhängige Beratung einholen. Damit legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Automatisierung und minimieren das Risiko von Fehlentscheidungen.