TIME legt wieder ein gutes Geschäftsjahr hin

Ein Viertel mehr Projekte realisiert

TIME legt auch im 12. Geschäftsjahr eine positive Geschäftsentwicklung hin: Allein im Bereich Kundenprojekte kletterte der Umsatz um +26%. TIME und kommt damit seinem Auftrag, regionale Mittelständler als Technologie-Partner zu unterstützen, nach und investierte im vergangenen Jahr weiter in Simulationstechnik, Künstliche Intelligenz und zukunftsorientierte Fertigungstechnologie.

„Für kleine und mittelständische Unternehmen ist es aus Kosten- und Personalgründen kaum möglich, eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung oder einen Prototypenbau zu unterhalten“, sagt TIME-Geschäftsführer Dr. Ralf Polzin. Dennoch müssen die Fertigungsprozesse stetig verbessert und die Produkte neu- und weiterentwickelt werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierbei unterstützt TIME mit seiner Expertise und Ausstattung immer mehr Unternehmen aus der Region Westerwald, Siegerland, Bergisches Land und Lahn-Dill.

„Unsere Region ist die deutschlandweite Kompetenzregion in der Schweißtechnik“, weiß Dr. Ralf Polzin. Grund genug, dass sich Rheinland-Pfalz, der Landkreis Altenkirchen und die Universität Siegen als TIME-Gesellschafter engagieren. Der Erfolg hat dem Land als Initiator recht gegeben: Unter anderem hat TIME über 230 Schweißfachleute qualifiziert und rund 50 Bachelor- und Master-Arbeiten betreut. „Und wir verzeichnen eine wachsende Zahl an Projektanfragen von Unternehmen im Umfeld von 100 Kilometern und mehr“, ergänzt Dr. Polzin.

Zukunftsthemen besetzt: Windenergie, Elektromobilität, Künstliche Intelligenz

Ob die neue Hinterachse für ein Elektroauto, Montagehilfen für Offshore-Windkraftanlagen oder die komplette Entwicklung für das automatisierte Auftragsschweißen – TIME hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen dabei geholfen, in kürzester Zeit wettbewerbsfähige Produkte auf den Markt zu bringen. Besonders die Optimierung und Automatisierung von Schweißaufgaben sowie die Entwicklung effizienter und ressourcen-schonender Fertigungen rund um das Schweißen gehörten dazu.

Mit Künstlicher Intelligenz will TIME die Schweißtechnik zukunftsfähig machen und ihr ein cleanes, digitales Image geben. „Wir sind dabei, rund um die Schweißtechnik Datenbanken aufzubauen, mit deren Hilfe Firmen ohne aufwändige Versuche schnell zu optimalen Schweißergebnissen zu kommen und mit denen sich automatisierte Prozesse aufbauen lassen.“

Forschung, Entwicklung und Schulung aus einer Hand

„Wir sind die einzige F&E-Einrichtung in 80 km Umkreis, die sich unabhängig und ganzheitlich mit Schweißtechnik beschäftigt. Ganzheitlich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir uns beim Schweißen die Konstruktion, die Werkstoffe und den Schweißprozess in Summe ansehen und aufeinander abstimmen, wenn es der Kunde wünscht“, so Dr. Polzin.

Nach Einführung der Roboterschweißzelle und der Cobot-Technologie hat Dr. Polzin eine große Vision: „Wir wollen vorhandene Einzelkomponenten so miteinander verknüpfen, dass vom Wareneingang über die Fertigung und Qualitätskontrolle bis zum Endprodukt die Abläufe im Unternehmen rund um die Schweißtechnik autonom laufen.“ Das würde einen deutlichen Sprung in der Wettbewerbsfähigkeit ergeben und auch helfen, den Facharbeitermangel auszugleichen.

Außerdem bietet TIME regelmäßig Schulungen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen an wie Schweißen mit einem Cobot oder 3D-Metalldruck, die Teilnehmer weit über die Region hinaus nutzen.

Aktuelles Thema: Material und Energie einsparen

Die Erfolgsbeispiele der realisierten TIME-Projekte aus dem vergangenen Jahr können sich sehen lassen: So spart ein Hersteller durch Optimierung einer bestehenden Bauteil-Blechkonstruktion 27% Material ein. Dank Simulation und Verbesserung eines Produktes wird eine 15% höhere Belastbarkeit bei gleicher Baugröße erreicht. Und bei Projekten sind Einsparungen von bis zu 45% durch Optimierung von Schweißaufgaben möglich. „Das macht sich für unseren Kunden in kürzester Zeit bezahlt“, so Dr. Polzin.

 „Wir helfen Unternehmen auch bei der Bezuschussung ihrer Projekte aus öffentlichen Fördertöpfen. Aktuell hat TIME beispielsweise zwei ZIM-Projekte in der Beantragungsphase. Mit diesem umfangreichen Portfolio ist das Institut auf Erfolgskurs, wie die zweistelligen Umsatzsteigerungen der letzten Jahre zeigen. Aktuell beschäftigt TIME 15 Mitarbeitende sowie mehrere Studierende von Hochschulen.

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